Die Aufgaben des Regionalteams NiederRhein-WestMünsterland

Das Regionalteam bzw. die im Einzelfall für spezielle Aufgaben eingesetzten Teammitglieder sind verantwortlich für das "Management" der Region. 

Die Koordination liegt beim Regionalsprecher.

Wir möchten Ihnen nachfolgend nur einen kleinen Eindruck davon vermitteln, dass die Aktivitäten weit über das Abhalten von Gesprächsrunden und Information an die Betroffenen hinausgeht. Die Aufzählung kann sicherlich nicht umfassend sein.
Das Team ist für jegliche Unterstützung offen und dankbar. Diese Hilfe kommt vor allem aber den Betroffenen in einer oftmals schwierigen Lebenssituation zu Gute.

Allgemeine Aufgaben

  • Zusammenführen der in der Region ehrenamtlich Aktiven zu Aussprachen und zur Information über die Ereignisse auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene

  • die Koordination der Planungen in Bezug auf Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Übernahme der für die Region möglichen Aktivitäten (z.B. Jahrestagung, Jahresausflug, Flyergestaltung, Pressearbeit)

  • laufender Kontakt mit dem Bundesverband und dessen Geschäftsstelle sowie dem Landesverband

  • die Weitergabe aller wichtigen Informationen aus Bundes- und Landesverband an das Regionalteam und an die Gruppensprecher

  • Kontakt zu regionalen Behörden und Einrichtungen

  • Kontakt zu Selbsthilfekontaktstellen

  • die Kassenführung durch unsere gewählte Kassenwartin,
    d.h. Erstattung der Kosten an die Aktiven der Region und Erstellung der Jahresabrechnung für den Bundesverband

  • Mittelbeschaffung u.a. bei Krankenkassen im Rahmen deren Förderprogramme

  • Durchführung von vier bis fünf Teamgesprächen im Jahr:
    Inhalte sind u.a. die Verwendung der finanziellen Mittel,
    Planung der jährlichen Aktivitäten in der Region und in den Gruppen,
    Gedankenaustausch und Überlegungen zu Verbesserungen der Struktur etc.

  • Regelmäßiger telefonischer und persönlicher Kontakt unter den Teammitgliedern zur kurzfristigen Planung und ggf. Klärung von Problemen

  • Schulung der ehrenamtlich Aktiven, auch außerhalb der auf Bundes- und Landesebene angebotenen Seminare und Weiterbildungen

  • Unterstützung der Gruppensprecher durch den Regionalsprecher

  • Besuch der Gruppen

  • Gemeinsame Überlegung in Bezug auf Gesprächsthemen, Einladung von Referenten

  • Wechselseitige Aktualisierung von Daten der Gruppenteilnehmer, u.a. für den Versand von Einladungen und der Geburtstagskarten

  • Vertretung bei Verhinderung (z.B. im Krankheitsfall) sicherstellen

Mitgliederverwaltung

  • Führung einer regionalen Mitgliederdatei
    Jede ILCO-Region hat unter Berücksichtigung des Datenschutzes die Möglichkeit eine Datei ihrer Mitglieder und meist auch weiterer Interessenten zu führen, die jedoch nur den engsten Mitarbeitern im Regionalteam, zugänglich ist.
    Die Weitergabe der Daten an andere Personen (auch nicht zur Versandhilfe von Einladungen etc.) ist streng untersagt

  • Meldung veränderter Daten an den Bundesverband
    (Änderungen wie Neuzugänge, Adressänderungen, Austritte, Sterbefälle werden auch vom Bundesverband regelmäßig an die Region gemeldet.)

  • Regelmäßige Anschreiben an die Mitglieder und Interessierten
    (Einladung zu Veranstaltungen, Übersendung aktueller Informationen)

Zusammenarbeit mit Bundesverband und Landesverband

  • Termingerechte schriftliche und wenn notwendig telefonische Kontakte mit der Bundesgeschäftsstelle und soweit geboten mit dem Landesvorstand

  • Bestellung von Schriftenmaterial nach Bedarf

  • Informationen an Bundes- und Landesverband über geplante Informationsveranstaltungen und andere besondere Aktivitäten.

  • Einsendung von Protokollen (z.B. Wahlprotokoll)

  • Führen von Statistiken für einen jährlichen Report
    (Im ILCO Report werden die jährlichen Aktivitäten aller Regionen bundesweit
    zusammengefasst und veröffentlicht)

  • Meldung von Teilnehmern zu Seminaren

Öffentlichkeitsarbeit

  • Faltblatt der Region (Flyer) erarbeiten und aktualisieren
    In der Region werden drei unterschiedliche Flyer aufgelegt:
    ein allgemeiner Flyer, einer für die Kliniken (Aktualisierung ca. 2 mal jährlich) und ein laufend aktualisierter für die Programme in den Gruppen

  • Regelmäßige Ankündigung der Treffen in der Presse (Terminkalender)

  • Pressemitteilungen und -artikel bei besonderen Ereignissen verfassen

  • Kontakt zu Redaktionen (u.a. persönliche Vorstellung oder ggf. ein Interview mit einem Betroffen anbieten)

  • Kontaktpflege zu ansässigen Sanitätshäusern, Home-Care-Unternehmen, Ärzten und Kliniken - Weitergabe von Anregungen und Kritik der Betroffenen

  • Vorträge in Pflegeschulen, Kliniken und anderen Institutionen

  • Berichte für die ILCO-Praxis
    Die ILCO-Praxis ist eine vierteljährlich erscheinende Broschüre, die an die Mitglieder versendet wird. Sie beinhaltet ausführliche Information zum Leben mit Krankheit und Stoma, zu den Themen Medizin, Krebs, Stomaversorgung und Soziales. Es gibt Hinweise auf Broschüren und Bücher, aber auch über Begegnungen innerhalb der ILCO, wie z.B. das Campertreffen.

  • Redaktionelle Berichte in der Rubrik "ILCO-Intern" über erwähnenswerte Ereignisse und Veranstaltungen der Gruppen in der Region

  • Blaue Seiten in der ILCO Praxis
    Der Regionalsprecher teilt dem Bundesverband vierteljährlich die terminlichen oder personellen Veränderungen der Region mit, z.B. in den Gruppen, aber auch in den betreuten Kliniken

  • Organisation der Info-Stände bei Veranstaltungen

  • Vorträge über die ILCO bei Veranstaltungen

Koordination des Besucherdienstes

  • Abschluss der Kooperationsvereinbarungen

  • Einteilung der Teammitglieder für den Besucherdienst

  • Vorstellung neuer Teammitglieder in den Kliniken

  • Überwachung des Informationsmaterials auf Vollständigkeit und Aktualität
    (Flyer, Ringbücher, Aushang auf den Stationen)

  • Jährliche Besprechungen mit der Leitung der Darmkrebszentren

  • Teilnahme an Zertifizierungsaudits

  • Teilnahme an Besprechungen in den Kliniken
    (Tumorkonferenz, Mortalitäts- und Morbitätskonferenzen, Qualitätszirkel u.a.)

  • Kontakt zu anderen Kooperationspartnern der Darmkrebszentren
    (Psychoonkologie, Stomatherapie, Sozialdienst, Ernährungsberatung etc.)